Weinwoche 30. Mai - 9. Juni 2013
im Sparkassengarten Retz

Weinlexikon

Abgang:
Beschreibt den Eindruck, (Geschmackseigenschaften) die ein Wein beim Schlucken hinterlässt.

Abstoppen:
Ist die Unterbrechung der alkoholischen Gärung z.B. mittels Kälte, um eine Restsüsse zu erhalten.

Aroma:
man versteht darunter die Geruchs- und Geschmacksstoffe des Weines.

Ausbruch:
Qualitätsstufe ab 27° KMW (Klosterneuburger Mostwaage), dieser Wein wird aus edelfaulen oder überreifen - natürlich eingetrockneter
Beeren (Trauben) gewonnen.

Ausdünnen:
Ein Teil der Trauben wird schon nach der Blüte oder im halbreifen Zustand weggeschnitten. Ertragsreduktion - Qualitätssteigerung.

Auslese:
Qualitätsstufe ab 21° KMW, Grundlage für diesen Wein
sind sorgfältig ausgesuchte, gesunde und reife Trauben.

Banderole:
Prüfsiegel an der Flasche für österreichische Qualitätsweine.

Barrique:
Lagerung im kleinen Eichenfass (nach Ermessen), 225 l Inhalt

Böckser:
Weinfehler, riecht nach faulen Eiern oder Schwefelwasser.

Cuvee:
Verschnitt aus zwei oder mehreren Weinen.

Edelfäule:
Botrytis, ein Edelfäulepilz, Zucker konzentriert sich in den geschrumpften Beeren

Eiswein:
Die Weintrauben werden im gefrorenen Zustand gelesen und gepresst, mindestens minus 7 Grad.
Die Trauben müssen mindestens 25° KMW aufweisen.

Essigstich:
Wein riecht nach Essig, Weinfehler

Etikette:
beinhaltet z.B. Sorte, Herkunft, Qualitätsstufe, Alkoholgehalt.

Filtrieren:
Das Klären des Weines mit Hilfe von Filtern (Kieselgur, Schichtenfilterm, etc).

Gärung:
Umwandlung des Zuckers im Most in Alkohol und Kohlendioxid (CO2)

Geläger:
nach Abschluss der Gärung setzen sich die Hefe und Trubstoffe am Boden des Gärbehälters ab, das Geläger wird nach der Gärung vom Jungwein getrennt.

Gerbstoffe:
Bei Weissweinen wirkt sich ein erhöhter Gehalt in bitterem Geschmack aus, bei Rotweinen bewirken sie ein pelziges Gefühl am Gaumen.

Harmonisch:
die Bestandteile des Weines (Säure, Alkohol, Fruchtigkeit) stehen im richtigen Verhältnis zueinander

Heuriger:
1) Jungwein ab 11.11.
2) umgangssprachlich für einen Buschenschank in
Weingegenden

Jungfernlese:
erster Ertrag (Wein) des Weingartens

Kabinett:
Qualitätsstufe; wenn die Trauben bei der Lese mindestens 17 Grad KMW erreicht haben. Darf nicht aufgezuckert werden.

KMW:
Abkürzung für Klosterneuburger Mostwaage, damit wird der Zuckergehalt der Trauben angegeben.

Naturnaher Weinbau:
durch Schonung der Nützlinge und Aufrechterhaltung des biologischen Gleichgewichts wird das eigene Immunsystem der Reben gefördert.

Qualitätswein:
Qualitätsstufe; Wein aus Trauben, die bei der Lese mindestens 15 Grad KMW erreicht haben.

Rebe:
Der Weinstock, der die Trauben hervorbringt.

Rebeln:
abbeeren der Weinbeeren vom Stiel

Resch:
säurebetonter Wein

Restzucker:
unvergorener Zuckerrest im Wein

Säure:
Weinbestandteil, Wein- und Apfelsäure

Sensorik:
mit den Sinnen (Nase, Gaumen, Auge) den Wein kennenlernen

Spätlese:
Die Trauben werden vollreif geerntet und deren Saft muss ein Mostgewicht von mindestens 19° KMW aufweisen.

Staatliche Prüfnummer:
amtliche Kontrolle der Qualitäts- und Prädikatsweine - sensorisch als auch analytisch werden die Weine getestet.

"Staubiger":
Unfiltrierter Wein, nach der alkoholischen Gärung

Sturm:
süßer, noch gärender Most

Süß:
Wein mit mindestens 45 Gramm Restzucker pro 1 Liter Wein

Traubensaft:
durch Pasteurisation haltbar gemachter Most, ohne Alkohol

Trocken:
Wein mit wenig Restzucker

Trockenbeerenauslese:
Der Saft wird aus edelfaulen, rosinenartigen (eingeschrumpften) Beeren gewonnen.
Mindestzuckergehalt - KMW: 30 Grad

Wein:
Genussmittel aus Trauben oder Obst (Obstwein)
erzeugtes Getränk

Weincharakter:
Beschreibung sortentypischer Eigenschaften eines guten Weines

Weinlese:
Ernte der reifen Trauben

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